Ich bin immer wieder beeindruckt wenn ich sehe wie Leute in meinem Umfeld die ganze ungesunde Chemie ihrem Körper zuführen ohne sich auch nur einen Funken Gedanken zu machen ob das vielleicht schlecht für sie sein könnte. Ob es das Zigaretten rauchen ist, das maßlose Naschen von Süßigkeiten, Alkohol, Schlafmittel oder Anti-Depressiva: All diese Dinge sind in meinen Augen der Versuch eine innere Leere zu Stopfen.
Leider der völlig falsche Weg.
Fangen wir mal bei dem drastischsten an. Anti-Depressiva. Wahrscheinlich sogar eine wirklich vernünftige Idee bei Menschen die so schwer depressiv sind, dass tatsächlich Selbstmordgefahr besteht. Wahrscheinlich retten Anti-Depressiva leben. Der gezielte Einsatz von Anti-Depressivas bei Extremfällen ist eine Sache, die maßlose Dauerverschreibung an alle und jeden die in ihrem Leben auch nur leicht unzufrieden sind ist eine andere Sache.
Statt das man sich vielleicht mal fragt: Warum bin ich unzufrieden?? Warum bin ich nicht glücklich und erfüllt??
Vielleicht gibt es dafür ja sogar einen guten Grund. Vielleicht hat die Unzufriedenheit einen Zweck. Das man aufwacht und an seinem Leben etwas ändert.
Stattdessen wird mit Medikamenten gegen die Depression/Unzufriedenheit vorgegangen. Das Gefühl wird beteubt. Gesund ist das nicht. Psychologisch nicht, für das eigene Leben nicht, und schon gar nicht für den Körper.
Die Gründe für Depression sind vielfältig. Stress ist sicher einer davon. Der heutige Lebensstil ist einfach nichts für unsere veralteten Neanderthaler-Körper. Wir sind noch nicht angekommen. Dieser Stress zerrt an uns, an unserem Hormonhaushalt, an unserer Kraft und Energie.
Wir leben nicht mehr im Einklang mit der Natur. Wir schlafen nicht bei Sonnenuntergang und wachen nicht mit der Sonne auf. Gesunder Schlaf ist rar. Der Wecker bestimmt unser Leben. Wir ernähren uns von Lebensmitteln die es nie zuvor gegeben hat. Modernste Lebensmitteltechnologie wurde angewand um die Nahrung so billig wie möglich zu produzieren – und wir sind die Leid tragenden.
Wir müssen uns zurück besinnen. Wir müssen mit der Natur leben, nicht gegen sie. Wir müssen echtes Essen essen. Wir müssen unser Heil nicht in der Pharma-Industrie suchen (die will nämlich nur unser Geld), sondern wieder der Natur vertrauen. Die Natur hat für alles eine Lösung. Hier finden wir die wahren Heilmittel gegen unsere Leiden. Wenn wir unserem Körper gutes tun, tut er auch uns gutes.
Rauchen, Süßigkeiten und Medikamente sind aber nichts gutes. Das sind alles kurzfristige oberflächliche Stimmungserheller, die auf Dauer kontraproduktiv wirken. Das müssen wir begreifen lernen. Es muss nicht immer die Wunderfrucht sein – Goji Beere und Acai Beere lässt grüßen. Einfache Beeren, Vitalpilze, Heilpilze, Wurzeln, Heilkräuter und Heilpflanzen direkt aus dem heimischen Garten tun’s oftmals auch und besser!
Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas gutes. Vermeiden Sie die Gifte und Chemie. Gönnen Sie sich die Geschenke der Natur. Ihr Körper, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wird es Ihnen danken.
Wer schläft, der sucht die damit einhergehende körperliche Erholung. Niemand legt sich zum Spaß hin, immer folgen wir unserem innerem Antrieb zum Schlaf, der sich durch Müdigkeit ausdrückt oder wir suchen den Schlaf gezielt, um etwa ein wenig Erholung inmitten eines besonders stressigen Alltags zu erlangen. Das ist alles bekannt und sogar nachhaltig erforscht und es gilt als leichtsinnig, sich des eigenen Schlafes zu berauben. Wer das versucht, etwa, in dem er immer wieder wachhaltende Drogen beziehungsweise Medikamente einnimmt, versündigt sich dadurch auch immer wieder am Regenerationsprozess des eigenen Organismus. Der Körper und auch der Geist brauchen Schlaf, ausreichend und zuverlässig. Die unterschiedlichen Schlaftiefen, das Träumen, ja selbst das kurze Aufwachen und sofortige wiedereinschlafen haben allesamt ihren Sinn und Zweck, sie dienen der Strukturierung wichtiger Prozesse. Ist der Schlaf hingegen gestört, etwa durch lärmende Umwelteinflüsse oder durch vor dem Schlafengehen genossenen Alkohol, ändern sich auch die einzelnen Schlafaspekte, die Erholung ist dann nicht mehr vollständig, was eine ganze Reihe von gefährlichen Folgen nach sich ziehen kann.
Zu den kompliziertesten, weil oftmals zwischenmenschliche Beziehungen berührenden, Störungen gehört das Schnarchen. Wohlgemerkt, nicht das eigene Schnarchen! Das wird kaum bemerkt, höchstens ein trockener Mund am Morgen kann darauf hinweisen. Vielmehr sind Partner, Eltern oder Geschwister und Freunde von Schnarchern betroffen. Eine Überreizung des Gehörs kann zur vollständigen Verhinderung des Einschlafens führen – und das nicht selten über viele Jahre! Die Betroffenen sind tagsüber meist gereizt, können sich schlecht konzentrieren und immer wieder leiden auch Beziehungen darunter. Ein Umstand, der ganz sicher Beachtung verdient.
Grundsätzliche Anmerkungen zum Schnarchen
Warum aber schnarchen wir überhaupt? Offensichtlich wünscht sich das niemand und trotzdem tun es mehr oder weniger alle Menschen. Ein Umstand, der Beachtung verdient, scheint doch der evolutionäre Prozess unserer Entwicklung zur Einrichtung solcher Abläufe geführt zu haben. Warum aber? Ist es sinnvoll zu schnarchen?
Ja und nein, muss die Antwort heißen. Nein, weil es natürlich immer auch einen immensen Eingriff in das körperliche Wohlbefinden darstellt, gleich ob es sich dabei um die verminderte Sauerstoffaufnahme oder um ästhetische Faktoren handeln mag. Ja, und das ist der vielmehr entscheidende Punkt, weil das Schnarchen im Grunde genommen eine Abwehrreaktion des Körpers auf offensichtlich vorliegende Mängel darstellt. So kommen als Ursache für die unangenehmen Geräusche eine Vielzahl von Ursache in Frage. Diese sind jedoch allesamt nicht nötig, sondern sie sind Abweichungen vom normalen Wuchs und von gewöhnlicher körperlicher Entwicklung.
Beginnen wir mit genetischen Faktoren. Eine gekrümmte, schiefe und deshalb nicht korrekt arbeitende Nasenscheidewand lässt sich zwar manchmal, etwa durch Drogenkonsum, Unfälle oder den unvermeidlichen Boxsport erwerben, oft ist sie allerdings auch schon angeboren und kann deshalb ein erhebliches Hindernis für die Atmung bilden. Auch Fehlstellungen im Gaumen oder im Rachen sind zu beobachten, kommen allerdings sehr selten vor.
Demgegenüber entscheidet oft der Lebensstil über die Ausbildung von Schnarchen. Gerade Alkohol und Tabletten haben einen ungünstigen Einfluss, sie führen zur fehlerhaften Atmung und damit auch zur Entwicklung der schrecklichen Geräusche in der Nacht. Vor allem Pyschopharmaka stehen im Verdacht, solche Attacken auszulösen, ihre Absetzung kann dann auch zum Stop des Schnarchens führen. Zudem ist Übergewicht ein gewichtiger Faktor, schließlich muss der Organismus bei sehr dicken Personen viel mehr Kraft für die Atmung aufwenden, als dies bei Normalgewichtigen der Fall sein mag. Adipösen Menschen beziehungsweise ihren Körpern fällt es schwer, die nötige Spannung in jeder Lage aufrecht zu erhalten, sie schnarchen dann besonders laut.
Immer wird das Schnarchen durch ein Flattern des Gaumens und dessen Segel beschrieben. Auch der Rachen und sogar die Zunge können irgendwie und anhand einer Fehllage verantwortlich sein. Das gilt es bei der Diagnose auch immer abzugleichen, damit die Therapie überhaupt Erfolg haben kann. Schließlich können einige Menschen auch eine gefährliche Schlafapnoe ausbilden, die zu Atemstillstand und ständigem, wenn auch zumeist unbewußten Aufwachen führt. Das ist mit der Zeit so gefährlich, dass sich sogar Herzinfarkte und Schlaganfälle auf eine Schlafapnoe zurückführen lassen! Wer eine Schlafapnoe sich oder an seinem Partner beobachtet, sollte sofort zum Arzt gehen.
Gegenmaßnahmen
Vielen Menschen helfen bereits kleine Hausmittel, um ihr Leiden zu bekämpfen. So ist etwa die Einnahme von Alkohol vor dem Schlafen zu meiden, was eine Erschlaffung der Rachenmuskeln verhindert. Ein in der Apotheke erhältliches Nasenpflaster hilft vor allem bei leichtem Schnarchen, es erweitert die Atemwege. Sind die Schleimhäute trocken oder überreizt und schwellen einfach nicht ab, kann der Einsatz spezieller Nasensprays erwogen werden. Diese allerdings führen nicht selten zu einer schnellen Gewöhnung an die Inhaltsstoffe, wodurch sich mit der Zeit eine echte Abhängigkeit der Nase entwickeln kann. Wird das Spray abgesetzt, schwillt die Nase zu. Das ist so belastend, dass viele die Mittelchen über viele Jahre anwenden und ihre Schleimhäute schließlich überhaupt nicht mehr von selbst aktiv werden. Folgen sind Verkrustung und sogar eine unangenehme Knorpelbildung bis hin zur gefürchteten Stinknase! Deshalb gilt: Vorsicht bei solchen Medikamenten! Bedenkenlos kann hingegen mit einem Meerwasser-Spray hantiert werden, dies geht auf natürliche Basis zurück und hilft bei der Heilung der vielleicht gereizten Schleimhäute.
Wer will, kann auch an seiner Schlaflage arbeiten. Geschnarcht wird vor allem auf dem Rücken, weshalb der Körper langsam an die nächtliche Seitenlage zu gewöhnen ist. Für solche Zwecke gibt es dann speziell aufblasbare Rucksäcke zu kaufen, doch ein einfaches Kissen, in den Rücken geklemmt, hilft meistens schon. Das muss ausprobiert und in gewisser Weise trainiert werden.
Starke Schnarcher jedoch benötigen oft einen direkten Eingriff, sie schnarchen meistens in jeder Lage und zu allen Gelegenheiten. Bei manchen Personen muss dann eine Anpassung des Unterkiefers oder der Zunge und der Mandeln vorgenommen werden, wodurch eine Erleichterung des Atmens beabsichtigt ist. Der Gaumen selbst lässt sich schrumpfen und die beschriebene Nasenscheidewand in ihrer Krümmung wieder richten. Das ist oft schon Standard und kaum mit Komplikationen verbunden. Bei Nebenhöhlenentzündungen hilft oft schon der Einsatz von Antibiotika.
Meistens sind die Operationen unter Narkose durchzuführen, Nachwirkungen werden aufgrund modernster Operationstechnik kaum noch beobachtet, müssen aber trotzdem bedacht werden. In jedem Fall hilft ein Gespräch mit dem Arzt, um die dann richtige Methode auch erfolgreich durchführen zu können. Schließlich ist die ungestörte Nachtruhe ein Gewinn, für den sich ein wenig Leiden schon lohnen kann!